Fachstelle für Sucht und Suchtprävention

Kooperationen





Ko
operation und gute Zusammenarbeit
               sind die Grundlage
   für einen guten Behandlungserfolg.




Kombi-Therapie

Im Rahmen der Kombitherapie der norddeutschen Rentenversicherungsträger (Braunschweig-Hannover, Nord und Oldenburg-Bremen) arbeiten wir in enger Kooperation mit unterschiedlichen Beteiligten. Diese neue Form der Behandlung abhängigkeitskranker Menschen ermöglicht einen fließenden Übergang und eine individuelle Gestaltungsmöglichkeit von ambulanten und stationären Behandlungsmodulen.

"Kombi-Nord" soll die Modulare Kombinationsbehandlung im regionalen Therapieverbund (MOKO) der DRV Braunschweig-Hannover, die Kombi-Therapiemodelle der DRV Nord und die Entwöhnungsbehandlung im Verbundsystem (EVS) der DRV Oldenburg-Bremen ersetzen.
"Kombi-Nord" verknüpft als neue Therapieform die Vorteile von ambulanter, ganztags ambulanter und stationärer Behandlung suchtkranker Menschen. Die Therapie kann bis zu einem Jahr dauern und setzt sich aus verschiedenen Behandlungsabschnitten zusammen, die nach den persönlichen Bedürfnissen und Erfordernissen der Versicherten frei kombinierbar sind.
Diese Behandlungsform wurde für suchtkranke Menschen entwickelt, bei denen neben einer intensiven stationären/ganztags ambulanten Behandlung auch eine längerfristige ambulante Behandlung sinnvoll ist.
Die Behandlung wird in Kooperation mit der "Fachklinik Erlengrund" in Salzgitter Ringelheim, der "Fachklinik OPEN" in Göttingen und der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention Göttingen durchgeführt.



Kinder in suchtbelasteten Familien
Die Beteiligten des Kooperationskreises
NACOA Deutschland zur Unterstützung und Koordinierung der Hilfen für Kinder, die suchtkranke Eltern(teile) haben, haben sich zum Ziel gesetzt diesen Familien bei Bedarf frühzeitig die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen, damit ein dauerhaftes Zusammenleben möglich ist.
S
uchtkranke Eltern wollen in der Regel genauso gute Eltern sein, wie nicht Suchtkranke. Ihr Dilemma besteht meist darin, dass sie gerade aufgrund ihrer Suchterkrankung scheitern, diesen Prozess nicht realistisch wahrnehmen und deshalb nicht früh genug unterbrechen können. Deshalb sind sie besonders auf fremde Hilfe und Motivierung angewiesen. Die oft zu beobachtenden Phänomene der Leugnung und Bagatellisierung sind suchttypische, also krankheitsimannente Verhaltensweisen.
Schon lange ist uns bewusst, dass Kinder diejenigen sind, die am meisten unter der Suchterkrankung eines oder beider Elternteile leiden. In Deutschland leben ca. 2,6 Mio. Kinder und Jugendliche mit einem Elternteil, der im Laufe des Lebens eine Abhängigkeitsstörung entwickelt.
Kinder aus suchtbelasteten Familien entwickeln erhöhte Risiken für eigene Suchtstörungen ab der späten Kindheit und der frühen Jugend. Außerdem sind sie von allen psychischen Störungen der Kindheit und des Jugendalters deutlich häufiger betroffen, als Kinder aus nicht suchtbelasteten Familien.
Ein zusätzliches Risiko für Kindesmisshandlung und Kindesvernachlässigung ist nachgewiesen.
Um all dem vorzubeugen hat unsere Fachstelle zusammen mit dem "Fachdienst Jugend" der Stadt Göttingen und der "Sozialpädagogischen Familienhilfe" der AWO Göttingen eine Kooperationsvereinbarung zur Koordinierung der Hilfen für diese Zielegruppe entwickelt, die frühzeitig vorhandene Hilfen in Stadt und Landkreis Göttingen vermitteln will. Sie soll dazu beitragen, diesen Kindern durch eine enge, gut abgestimmte und langfristige Zusammenarbeit zwischen allen beteilgten Fachkräften notwendige Hilfe zukommen zu lassen.
Der Kreis der Kooperationspartner trifft sich vierteljährlich in einem Arbeitskreis zum Austausch, zur Abstimmung und Weiterentwicklung der Kooperation.

(-> KOOPERATIONSVEREINBARUNG MIT DER STADT GÖTTINGEN UND DER AWO)

(-> INFORMATIONSFLYER)

(-> WEBSEITE
Kooperationskreis NACOA Deutschland)